Deutschland 2011


Ein Kurztrip nach Bayern: 22. - 26.08.2011
 


Aufgrund eines beruflichen Aufenthaltes in Nürnberg im Februar 2011 beschloß ich, in dieser Gegend auch mal einen Urlaub zu verbringen. Wie praktisch, dass mein Bruder beruflich seit einiger Zeit in der Oberpfalz tätig war und über eine kleine Dienstwohnung verfügte.
 


Amberg, Rathaus Amberg, St.Martin 22.08.2011 Da dies mein Anreisetag war, an dem in ich Sulzbach-Rosenberg Quartier bezog, fuhr ich nachmittags in das nicht weit entfernte Amberg mit seiner weitgehend erhaltenen historischen Innenstadt. Bereits bei der Anreise durfte ich feststellen, dass man hier Besucher offensichtlich willkommen heisst: Ein sehr gutes Parkleitsystem und einige kostenlos nutzbare Parkhäuser in Innenstadtnähe. So konnte ich meinen Stadtrundgang ohne Zeitdruck genießen und schlenderte gemütlich bei bestem Sommerwetter entlang der Stadtmauer Amberg, Bastei zu den noch vier erhaltenen Stadttoren . Auch die Kirche St.Martin in der Innenstadt war mir ein kurzer Besuch wert.
 

Regensburg 23.08.2011 Der Sommer 2011 war ja eher durchwachsen, so dass ich ausschließlich Kleidung für kühles, regnerisches Wetter mitgenommen hatte. Da ich am Urlaubsort jedoch hochsommerliche Temperaturen jenseits der 30°C antraf, war ich demzufolge denkbar schlecht gekleidet. Also fuhr ich an meinem ersten Urlaubstag ganz männeruntypisch erst einmal nach Regensburg zum Shoppen. Glücklicherweise kannte ich die Innenstadt bereits durch meinen ersten Besuch aus 2009, so dass ich gezielt zum örtlichen Kaufhaus gehen konnte, das zudem aufgrund einer umfangreichen Umbaumaßnahme mit erheblichen Rabatten lockte.
Neu eingekleidet schloss ich einen kleinen Rundgang durch die Stadt Regensburg an.
 
Donaudurchbruch Mein erklärtes Tagesziel lag jedoch weiter südlich: Der Donaudurchbruch bei Kelheim Donaudurchbruch. Von Kelheim aus befahren einige Passagierschiffe den Donaudurchbruch Donaudurchbruch in enger Taktung bis zum Kloster Weltenbrunn. Dort angekommen, kann man das Kloster und die Abteikirche Kloster Weltenburg, Altar St.Georg besichtigen. Der Biergarten der klostereigenen Brauerei im Innenhof lädt zum Verweilen ein. Zudem kann die Umgebung Kloster Weltenburg, Frauenbegrkapelle erkundet werden. Wer will, kann auch zurück nach Kelheim wandern.
 
Wieder in Kelheim angekommen, nahm ich ein verspätetes Mittagessen ein und spazierte durch die kleine Stadt Kelheim, Stadttor. Neben der historischen Innenstadt und dem nahen Donaudurchbruch hat die Stadt ein weitere Attraktion zu bieten: Die Befreiungshalle Kelheim, Befreiungshalle, die jedoch zum Zeitlunkt meines Besuches gerade umfangreich saniert wurde und daher nur teilweise zugänglich war. Aufgrund dessen habe ich auf eine Besichtigung des Inneren verzichtet, zumal der Nachmittag bereits fortgeschritten war und nur wenig Zeit für eine Besichtiung zur Verfügung gestanden hätte.
 

Nürnberg, Dürerhaus Nürnberg, Sinwellturm 24.08.2011 Wie gut, dass ich bereits im Februar 2011 in Nürnberg war. So hatte ich bereits eine Innenstadtkarte und eine Netzkarte des öffentlichen Nahverkehrs im Gepäck und wusste zudem, wo ich mein Fahrzeug kostenfrei den ganzen Tag über parken konnte. Gleich zu Beginn genoss ich eine Fahrt mit der führerlosen, voll elektronisch geregelten U-Bahn in die Innenstadt.
 
Ab der Haltestelle "Weisser Turm" begann ich zu Fuß die Innenstadt zu erkunden. Die erste Station war für mich der Hauptmarkt mit der Frauenkirche, um das dortige mittägliche Glockenspiel zu sehen. Auf dem Hauptmarkt befindet sich zudem der "Schöne Brunnen" Nürnberg, Schöner Brunnen. Auf Empfehlung meines Bruders besichtigte ich auch die Lochgefängnisse Nürnberg, Lochgefängnisse unter dem Rathaus. Dort wird man im Rahmen einer umfangreichen Führung über die mittelalterliche Rechtsprechung, Folter- und Vollstreckungsmethoden informiert.
 
Nürnberg, Burg Nach einem ausgiebigen und hervorragenden Mittagessen besichtigte ich dann die Kaiserburg Nürnberg, Burgtor. Zu meiner Überraschung war die Anlage aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen kaum besucht Nürnberg, Burg, so dass ich einige Fotos machen konnte, die das Innere der weitläufigen Anlage zeigen, ohne dass Besucher durch das Bild laufen. So etwas gelingt mir sonst nur in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag.
 
Nach der Burgbesichtigung erinnerte ich mich an die Empfehung eines Arbeitskollegen, demzufolge an der Außenmauer der Burg ein kleines Restaurant mit Biergarten sein sollte. Hier nahm ich eine dringend benötigte Erfrischung zu mir, bevor ich mich auf den Rückweg in die Innenstadt machte. Vorbei am Dürerhaus ging ich zum Kettensteg Nürnberg, Kettensteg, die als Fußgängerbrücke an der westlichen Stadtmauer die Pegnitz überspannt. Von dort blickt man zur Maxbrücke Nürnberg, Maxbrücke. Die in zahlreichen Brücken nahm ich zum Anlass, noch mehrfach die Pegnitz zu überqueren, bevor ich schließlich zum "Laufer Tor" spazierte, um von dort die Heimreise anzutreten.
 

Riedenbrug Burg Prunn 25.08.2011 Aufgrund eines privaten Termins am Vormittag startete ich erst gegen Mittag ins Altmühltal, um die dortige Burg Prunn zu besichtigen. Mein erster Stop war aber der benachtbarte Ort Riedenburg, in dem ich spontan eine kleinen Spaziergang machte, bevor ich zum Mittagessen in ein örtliches Lokal einkehrte.
 
Am frühen Nachmittag fuhr ich dann weiter nach Prunn, deren auf einem Jurafelsen erbaute Burg bereits weithin sichtbar ist. Zunächst beschloss ich auf dem gegenüberliegenden Ufer einen Teil des Jurasteiges zu wandern, da eine örtliche Wanderkarte einen interessanten Aussichtspunkt Burg Prunn auswies. Festes Schuhwerk ist auf dieser Strecke aber dringend zu empfehlen, da der Weg auf den letzten Metern schwierig wird.
Schließlich fuhr ich dann mit dem PKW zur Burg Burg Prunn hinauf und besichtigte die Innenräume Burg Prunn im Zuge einer kleinen Führung.
 
Auf der Rückfahrt zur Unterkunft hat es sich die örtliche Polizei nicht nehmen lassen, auch ein Urlaubsfoto für mich zu machen. Leider ist es ein recht teurer Bilderservice mit eher mäßiger Fotoqualität.
 
Zum Abendessen hatte ich mich in Amberg verabredet.
 

Hirschau, Monte Kaolino 26.08.2011 Vormittags stand ich wohl am größten Sandkasten der Welt.: Der "Monte Kaolino" in Hirschau. Im Zuge des Abbaus von Kaolin, dass zur Porzellanherstellung benötigt wird, fallen große Mengen Quarzsand an, die überwiegend auf einer Halde gesammelt werden. So ist im Laufe der Zeit der riesige Quarzsandberg mit der Bezeichnung "Monte Kaolino" entstanden, an dessen Fuß unter anderem ein Freizeitbad und ein Campingplatz eingerichtet wurden. Der Berg selbst kann erklommen werden; hilfsweise steht aber auch ein Lift zur Verfügung, zumal auch eine Abfahrt für Sandski und Sandboards präpariert ist. Eine Sommerrodelbahn rundet das Freizeitangebot an dem Quarzsandberg ab.
Am frühen Nachbmittag trat ich dann bereits die Heimreise an.